Heute folgt nun der sechste Teil meine Artikelserie über die goreanischen Gesetze und gesellschaftlichen Regeln. Der wichtigste Bereich dieses mal ist das gesellschaftliche Leben hinsichtlich Krankheit, miteinander auf Gor leben und Verbrechen wie Diebstahl und Brandstiftung.
51. Insulae und Wohnblocks dürfen nur bis zu einer bestimmten Höhe gebaut werden. Die Höhenbegrenzung variiert jedoch von Stadt zu Stadt.
52. Der zentrale Abfallbehälter in allen Insulae muss per Gesetz zu jeder Zeit geschlossen bleiben.
53. Jede Person, welche eine Tunika trägt oder zumindest besitzt, die in einer anderen Farbe gefüttert ist, so dass sie auch gewendet werden kann und die eigene Identität zu wechseln, ist von der Pfählung bedroht.
54. Dar-Kosis ist eine sehr gefährliche und hochgradig ansteckende Krankheit für die bisher noch kein Heilmittel gefunden wurde. Dar-Kosis wird als heilige Krankheit betrachtet und es gilt als Ketzerei, das Blut der Kranken zu vergießen, obwohl man sie steinigen kann. Ebenso als Ketzerei gilt die Suche nach einem Heilmittel. Aus den Romanen geht jedoch nicht hervor, ob dies ausdrücklich als Gesetz in einer Stadt beschrieben wurde.
Oder auch Tierspiele. Hinter diesem Begriff verbergen sich Menschen, welche in die Rolle eines Tieres schlüpfen. Die bekanntesten Tierarten für diese Spiele sind Pony oder Hund. SM Praktiken an sich bewegen sich dann hauptsächlich in der "Entmenschlichung" des Spielpartners und in der Möglichkeit völlig neue Verhaltensweisen ausleben zu können, bzw. ohne Sprache agieren zu müssen. Beispielsweise Wagenrennen oder Dressurspiele gehören zu diesen Varianten, die sich einer Kleinen aber begeisterten Gruppe aus SMern erfreut. Mit sexuellen Spielen mit Tieren hat das mal gar nix zu tun!
Heute habe ich mal Wieder einen Artikel zum Thema Instrumente der Bestrafung für Euch. Diesmal dreht sich alles um die Peitsche! Im vorherigen Artikel habe ich über Knebel geschrieben und auch dieser Artikel wird sicherlich nicht der letzte sein!
Peitschen sind sicherlich die bekanntesten und vielfältigsten Schlaginstrumente. Gewöhnlich haben sie einen festen Griff an dem flexible Riemen befestigt sind. Bei Peitschen wird zwischen mehreren unterschiedlichen Grundformen unterschieden. Davon ist die mehrschwänzige Peitsche wohl der bekannteste Ableger, oft auch als Katzen bezeichnet. Es gibt sie mit zwei und mehr, bis hin zu einigen Dutzend Riemen. Je nach verarbeitetem Material und gewählter Materialstärke einen unterschiedlichen Wirkungsgrad haben. Die neunschwänzige Peitsche dürfte vermutlich auch sehr vielen geläufig sein.
Dann wäre da noch die Single Tail zu erwähnen. Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht sie aus nur einem Riemen. Die beeindruckendste Ausführung ist hier die Bullwhip, auch Bullenpeitsche genannt. Je nach Machart erzeugen die einschwänzigen Peitschen dieses eindrucksvolle Peitschenknallen. Spezielle Varianten hier sind die Signalpeitschen - hier geht es jedoch mehr um den aktustischen Effekt.
Die erste Fortsetzung zu meinem Artikel Goreanische Sklavenausrüstung. Diesmal geht es um die Bauchkette, das Bindeseil, Augenbinde, Leibfessel und als Highlight Branntzeichen und Branntmarken von Sklaven und Sklavinnen auf Gor.
Bauchkette
Diese Kette wird möglichst passend um die Taille einer Kajira gelegt und kann nicht zum Boden hin abgestreift werden weil Frauen anatomisch bedingt ein breiteres Becken und somit auch breitere Hüften haben. Hinter dem Rücken des Mädchens wird die Kette mit einem Vorhängeschloss verschlossen. So mancher Herr kann wenn er es denn möchte, auf der Vorderseite eine Plakette mit dem "Kef" Symbol anbringen, um das Mädchen zusätzlich als Sklavin zu kennzeichnen.
Das Bindeseil
Das ist üblicherweise ein sehr starkes, doppelt aus Leder oder faserähnlichen Bändern hergestelltes Seil welches für den einzigen Zweck entwickelt wurde, Sklaven und Gefangene festzuhalten. Ein Stück Seil ist gewöhnlich lang genug um die Taille einer Sklavin dreimal zu umschlingen. Es kann genauso gut als Gürtel für ihre Sklaventuniken benutzt werden. Das Bindeseil wird sehr häufig bei der Gefangennahme und der Fesselung von Sklavinnen gebraucht, aber es kann auch für andere Zwecke benutzt werden - zum Beispiel als Leine oder Peitsche.
weibliche Person bei Rollenspielen, welche die dienende Position wählt. Oft auch fetischistisch zu sehen, wenn z.B. submissive Männer eine weibliche Zofenrolle mit der dementsprechenden Kleidung einnehmen.
Höflichkeit und Ehrerbietung gegenüber ihrer Herrschaft sind grundsätzlich das oberste Gebot für eine Zofe. Im aktiven Rollenspiel werden Zofen manchmal mit Ketten welche ihre Arbeit nicht behindern gefesselt um ihren Status noch mehr zu verdeutlichen. Sehr dekorativ und daher entsprechend gebräuchlich ist eine Kombination aus Hand- und Fußfesseln welche vorne mittels einer senkrecht verlaufender Verbindungskette miteinander verbunden sind.
Oder die Suche nach dem eigenen Weg.
Zwei ebenso provokante wie falsche Bezeichnungen, die leider durch manche Köpfe schwirren, aber eigentlich verbannt gehören. Letztendlich benennen sie die beiden unterschiedlichen Intentionen von SMern.
Lifestyle: Der verspielte Umgang mit Lust und Experimenten
Naturveranlagung: Ritualgeprägte Hingabe, die einen ernsthaften Anspruch an gelebte Neigung stellt.
Das ganze erinnert irgendwie ein wenig an "echten und falschen SM" und irgendwie auch an ein "Krankheitsbild" oder "Zwangssexualität" und gehört allein schon deshalb in die alte Mottenkiste. Richtig ist allerdings, dass es eine Komponente gibt, welche die elementare Unterschiedlichkeit im Umgang mit BDSM zeigt: DS. Devotion, Domination und Submission sind "Spielarten", die eine Grundeinstellung zu psychischen Kicks beinhalten. Vielen DSlern ist es daher wichtig, klare Machtstrukturen in ihrer Sexualität, ihren Bindungen, auch ihrer Lebensform zu spüren.
Erneut wird es mal wieder Zeit, die Artikelserie über alle goreanischen Gesetze und Regeln ein weiteres Stück fortzusetzen. Zwei herausragende Themen wären hier zum Einen der Umgang mit Zahlungsmitteln und zum Anderen die Rechte von freien Frauen in goreanischen Städten.
41. Schuldtitel können übertragen werden, gewöhnlich jedoch zu einem etwas geringeren Preis und der neue Besitzer kann versuchen, die Schulden zum Preis des vereinbarten Titels einzutreiben. Kredithaie versuchen oft aus solchen Situationen Gewinn zu machen.
42. Rasieren, abschleifen, abkratzen oder abkneifen von Metall an irgendwelchen Münzen wird als Diebstahl und Betrug angesehen. Letztlich verringert es ja den Wert einer Münze.
43. Kronen, Zeichen oder Familienabzeichen können registriert werden und ihr Gebrauch wäre somit dann offiziell eingeschränkt.
44. Die Roben der Verhüllung und Schleier können nicht nur für freie Frauen gesetzlich vorgeschrieben sein. In einigen Städten wie zum Beispiel Ar oder Ar´s Station ist es nur ein Brauch, in anderen Städten wiederum Gesetz. In einigen Städten wird eine unverschleierte Frau von den Stadtwachen in Gewahrsam genommen und falls notwendig, zwangsweise verschleiert. Wiederholte Verstöße können letztlich auch zur Versklavung führen. Selbst dort, wo es lediglich ein Brauch ist, wird freien Frauen dringend geraten, in der Öffentlichkeit Roben und Schleier zu tragen.